Wer Geld waschen möchte oder ein sicheres Umfeld zur Finanzierung terroristischer Aktivitäten sucht, sollte weltweit in den Iran, nach Kenia oder Kambodscha gehen. Das jedenfalls ist die Quintessenz eines Rankings des Basel Institute on Governance, das 144 Staaten dem Basel AML Index 2012, einem Querschnitt aus 15 unabhängigen Indizes, unterzog. Bei insgesamt 32 Staaten sei das Risiko hoch, dass dort Geldwäsche betrieben und Terrorismus finanziert werden könne. Kambodschas dritter Platz seit laut Phnom Penh Post auf grassierende Korruption, Verschwiegenheit im Bankensektor und einem generellen Mangel an Transparenz im Finanzangelegenheiten zurückzuführen. Generell könne mit dem Index aber nur das Risiko bewertet werden, eine Aussage über die Realität sei aufgrund des klandestinen Charakters von Geldwäsche und Terror-Finanzierung damit jedoch nicht möglich.
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