Über Blog und Autor

Liebe Kambodscha-Interessierte,

herzlich Willkommen auf dem Kambodscha-Blog von Dr. Markus Karbaum. Ich biete Ihnen hier auf tagesaktuellen Nachrichten basierende Analysen und Hintergrundberichte, die den Anspruch verfolgen, das Geschehene in einen etwas größeren Zusammenhang zu stellen. Wie bei meinen wissenschaftlichen Arbeiten und anderen Publikationen blicke ich hier aus der Perspektive des Politik- und Regionalwissenschaftlers auf das Land und widme mich hauptsächlich der Frage, wie politische Macht in Kambodscha ausgeübt wird. Auch nach mehr als zehn Jahren hat diese Frage nichts an Spannung verloren, auch wenn man sich ihr wohl nur nähern kann und wie in vielen anderen Wissenschaftsbereichen auch eine alles erklärende Antwort weiter auf sich warten lässt.

Ich vergleiche dieses Thema oft mit einem großen Mosaik, das zerschlagen wurde und dessen Einzelsteine nun an die richtige Stelle gesetzt werden müssen, um einen Eindruck von dem Gesamtbild zu bekommen. Und diese Einzelsteine sind eben jene Nachrichten aus Kambodscha, die sich vor allem in der Phnom Penh Post, im Cambodia Daily, bei Voice of America oder im Southeast Asia Globe finden.

Ursprünglich habe ich den Kambodscha-Blog von Juli 2010 bis Mai 2011 für die InWEnt gGmbH, die mittlerweile in der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) aufgegangen ist, geführt. Die Konzeption wurde im Wesentlichen übernommen, wie auch die meisten der damals erstellten Beiträge. Für die Unterstützung, die ich in dieser Zeit von den Mitarbeitern der Akademie für Internationale Zusammenarbeit erhielt, möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken.

Für weitere Informationen zu meiner Person empfehle ich Ihnen meine Webvisitenkarte unter http://www.karbaum-consulting.eu/. Für Ihre direkten Fragen kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail an info (at) karbaum-consulting.eu.

Ich wünsche Ihnen informative Einsichten und hoffe, dass trotz einer stets kritischen Betrachtungsweise meine Begeisterung für Kambodscha und die Khmer auf Sie überspringt. Bitte scheuen Sie sich nicht, Kommentare und Diskussionsbeiträge zu hinterlassen und damit zu einem lebendigen Blog beizutragen.

Herzliche Grüße

Ihr Markus Karbaum

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15 Antworten zu Über Blog und Autor

  1. Eva-Maria Sammet schreibt:

    Hallo Herr Karbaum!
    Hurra! ich hab´“ihn“ wiedergefunden, den Blog! Das war gar nicht so ohne…
    Freut mich sehr, daß es weitergeht!
    Herzliche Grüße aus Kambodscha!

  2. charles tauk schreibt:

    sehr geehrter herr karbaum,

    Glueckwunsch zu Ihrem Engagement. Welcher Teufel die „Entscheider“ der GiZ bei der Entscheidung geritten hat den alten, bei der GiZ untergebrachten Blog ersatzlos zu streichen kann ich hier nur vermuten. Wie bei den anderen auslaendischen Staatsorg. im Ausland ist der Deutsche Staat ueberhaupt nicht an mehr Transparenz und vor allem Kritik interessiert. Der Wandel von der alten GTZ (Gesellschaft fuer technische Zusammenarbeit) zur GiZ sprach ja schon Baende. Es geht nicht mehr um Hilfe sondern um knallharten Einfluss.

    Ihr Blog ist nach meiner Einschaetzung die qualitativ beste Informationsquelle die ich bei den deutschsprachigen Websites zum Thema Kambodscha in den letzten 10 Jahren gefunden habe. Machen Sie bitte weiter so, denn wie es scheint ist die Uebermacht der englischsprachigen Internet Beitraege erdrueckend gross und laesst die Beitraege anderer Sprachen immer mehr in den Hintergrund ruecken.

    • Markus Karbaum schreibt:

      Lieber Herr Tauk,
      vielen Dank für Ihre freundlichen Worte. Ich verbuche sie unter der Rubrik „Ansporn/Motivation“ und werde mich immer dann an ihnen bedienen, wenn ich trotz entsprechender Nachrichtenlage eigentlich weder Zeit noch Energie habe, etwas zu posten.
      Ihr Markus Karbaum

    • Eva-Maria Sammet schreibt:

      Ich kann dem nur beipflichten! Auch wenn die Aussage „Der Wandel von der alten GTZ ….“mein Missfallen findet, denn wie immer wird der gute alte DED vergessen …

  3. Helene Philipp schreibt:

    Sehr geehrter Herr Karbaum!
    Seit zwei Jahren fühle ich mich Kambodscha sowohl durch meine ehrenamtliche Arbeit (www.tani.at) als auch durch den Kontakt zu sehr liebenswerten Menschen verbunden. Ich bin deshalb sehr glücklich, dass ich durch Zufall auf Ihren Blog gestossen bin,Endlich einmal seriöse und ungeschminkte Informationen zum Land, welche sich von anderen „Kambodschaforen“ deutlich distanzieren! Mittlerweile steht Ihr Blog als Empfehlung auf der Facebookseite “ Tani- Perspektiven für Kinder in Kambodscha“. Danke!
    Liebe Grüße
    Helene Philipp

  4. Markus Heindl schreibt:

    Hallo Markus,
    auch von meiner Seite aus Respekt und Glückwunsch für Deinen sehr gut gemachten und interessanten Blog.
    Beste Grüße
    Markus Heindl aus Bamberg

  5. Tante Emma schreibt:

    Hallo Herr Karbaum,

    Ich bin durch ihr Paper ‚Cambodia’s Facade Democracy and European Assistance‘ auf diese Seite gestoßen und bin sehr glücklich, dass Sie sich die „Arbeit“ machen diesen Blog privat zu führen. Ich beginne erst mich wissenschaftlich mit Kambodscha auseinanderzusetzen und bin für jegliche Informationen über das Land dankbar.
    In diesem Sinne freue ich mich auf viele interessante Beiträge,

    Beste Grüße aus Kiel

  6. Hanne Schillinger-Sauer schreibt:

    Guten Tag Herr Karbaum,
    über die CEDAC bin ich auf Ihrem Blog gelandet.Durch meine Arbeit als Fair Trade Importeur bin ich mit den Partnern und dem Land Kambodscha sehr verbunden. Ich freue mich auf Ihre Beiträge. Beste Grüße Hannelore Schillinger-Sauer

  7. Martin Schubert schreibt:

    Guten Tag Herr Karbaum,

    vielen Dank auch von meiner Seite für ihre Arbeit! Ich war sehr angetan von den vielen geistreichen und informativen Beiträgen!

    Viele der Beiträge haben mich als ehemaligen Kambodschareisenden jedoch etwas nachdenklich hinterlassen. Was kann man denn gegen die groben Menschenrechtsverletzungen oder die allgegenwärtige Armut der Bevölkerung tun?

    Politische Diskussionen werden sich in den allermeisten Fällen vor Ort verbieten, so sagt es einem das Höflichkeitsempfinden und der gesunde Menschenverstand. Auch die für Touristen organisierten sozialen Projekte („Massage by blind“) wirken häufig alles andere als Vertrauenserweckend. Was bleibt ist die Erinnerung an die Menschen, die Tempel und die Naturschönheiten, verbunden mit einem schalen Gefühl angesichts der alltäglichen Mißstände in diesem sonst so faszinierenden Land.

    Eventuell haben sie ja die Möglichkeit, den hiesigen Kambodschareisenden diesbezüglich einige Impulse zu geben?

    Herzliche Grüße,

    Martin Schubert

    • Markus Karbaum schreibt:

      Lieber Herr Schubert,

      auf Ihre Fragen und Anregungen kann ich leider keine direkte Antwort geben. Touristen sollten in erster Linie das Land erleben, sich erholen und bestenfalls mit den Khmer ins Gespräch kommen. Dabei gibt es kaum praktische Möglichkeiten, sich besonders „klug“ im Sinne der Veremidung von Menschenrechtsverletzungen und Armutsbekämpfung zu verhalten, als das, was uns der gesunde Menschenverstand sowieso schon gebietet. Aber im Angesicht aufziehender Bundestagswahlen hielte ich eine Bemerkung gegenüber Ihrem Kandidaten/Ihrer Kandidatin für eher gewinnbringend: Was macht eigentlich die Bundesrepublik, wenn in Kambodscha Menschenrechte verletzt werden? Je mehr Menschen dieses Thema interessiert, desto eher sind Politiker bereit, es aufzugreifen.

      Freundlicher Gruß
      Markus Karbaum

  8. alphachamber schreibt:

    Hallo,
    sehr interessanter Blog.
    Ich bin seit 1985 in Cambodia taetig und habe dort von 1989 bis 2009 residiert. Als Berater der Kambodschanischen Regierung und Behoerden habe ich saemtliche Akteure persoenlich kennengelernt, auch die seit dem Putsch 1997 verstorbenen beider Hauptparteien. Ich spreche Khmer und kenne viele der politischen Hintergruende. Meine Erfahrungen mit dem Engagement Westlicher Institutionen, besonders der NGOs und advocacy groups, haben mich sehr skeptisch gegenueber deren Einschaetzungen, Anschauungen und Handlungweisen gemacht.
    Ihre neue Post ueber den Chinesischen Einfluss ist ein weiteres Beispiel. Alles ist vom Sichtpunkt der westlichen Demokratien und Meinungssaetze. Diejenigen Khmer, die sich als Gesinnungszoeglinge des Westens in Englisch artikulieren koennen sind unzuverlaessige Opport unisten und der Rest luegt generell wie gedruckt, wenn man sich nicht IM gesellschaftlichen System bewegt. Nicht ist was es scheint.
    MFG

    • Markus Karbaum schreibt:

      Standpunkte kann man nicht verleugnen, die hat jeder Autor, ob er will oder nicht. Und sie haben durchaus das Potential, die Sicht auf die Dinge zu verstellen. Ist bei Ideologen und Eiferern immer besonders gut erkennbar. Alternative Erklärungsansätze können durchaus hilfreich sein, letztendlich ist nur ein Aspekt entscheidend: Sie müssen sachlich überzeugen. Verallgemeinerung wie „und der Rest lügt generell wie gedruckt“ helfen sicherlich nicht weiter. Ich freue mich daher über jeden erhellenden Gastbeitrag!

      • alphachamber schreibt:

        Ich bedanke mich fuer Ihre Stellungsnahme. Verallgemeinerungen ergeben generelle Profile mit denen Soziologen , Politiker und Strategen arbeiten, solange man weiss, dass es sich eben um Generalisierungen handelt. Auch eine „repraesentative“ Umfrage von 1.200 samplings spricht nicht fuer jeden der rund 11 Millionen Khmer und zeigt nur Tendenzen.
        Ich freue mich aber ueber Ihre Offenheit und Bereitschaft. Wenn Sie Ihre Einladung ernst meinen, geben Sie mir bitte den Link zum Runterladen eines Beitrags (zu Ihrer Ueberpruefung und Editierung).
        Beste Gruesse, alphachamber
        [http://www.liberalerfaschismus.wordpress.com]

  9. Martin Schubert schreibt:

    Hallo Herr Karbaum,

    vielen Dank für ihre Antwort. Ich habe unter abgeordnetenwatch.de eine Nachricht hinterlassen.
    Kurioser zufall am Rande, gestern stieß ich in der Tropenmedizinischen Ambulanz der hiesigen Uniklinik auf eine Broschüre dieser Hilfsorganisation: http://kleinehilfsaktion.de/ . Ich habe keine Erfahrung mit der Organisation, sie schien mir aber ganz sympathisch und seriös zu sein. Sie bietet kostengünstig Hilfe zur Selbsthilfe an, die Verwertung der Spendengelder wird transparent gemacht. Bei Gefallen kann man den link evtl. stehen lassen.

    @alphachambers, ihre Aussagen habe ich zur Kenntnis genommen, konnte aber auch beim zweiten Lesen nicht wirklich erkennen, worauf sie sich nun konkret beziehen. Die regimetreuen Genossen Hun Sens werden sicher wissen, wie sie ihre Weltbilder schlüssig begründen können. Ich wüsste allerdings nicht, warum die Freunde demokratischer Gesinnungen deshalb ihre Wertvorstellungen über Bord werfen sollten.

    Freundliche Grüße,

    Martin Schubert

    • alphachamber schreibt:

      Herr Schubert,
      schon in Ihrer Annahme befinden sich Ihre eigenen Werte. Regierungen mit denen der Westen nicht umgehen kann werden zu „Regime“, man sollte dies nicht unkritisch uebernehmen, wenn man die Verhaeltnisse nicht klar kennt. Hun Sens Weltbild, das ich nicht genau kenne, aber besser verstehe, ist pragmatisch, wie die der meisten Asiatischen Politiker.
      Wertvorstellungen sind eben nichts anderes als Vorstellungen. Wir muessen mit unseren leben, die anderen mit ihren. das sind kulturell Institutionen, keine Universdalen Dogmas. 2/3 der Welt besitzt andere Werte als wir.
      MFG

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