Streik der Näherinnen zeigt erste Wirkung

14. September 2010 | Von Alfred Wilhelm Meier

Während je nach Zählart Tausende bis Zehntausende von Näherinnen seit gestern auf die Strasse gehen, um ihre Mindestlöhne zu erhöhen, sprechen die Textilunternehmer von ersten Produktionsausfällen.

Der Generalsekretär des Garment Manufacturers Association in Kambodscha (GMAC), Ken Loo, sagte, Mitarbeiterinnen aus 19 GMAC-Fabriken streikten, 10 davon hätten die Produktion eingestellt.

Wer die Homepage der GMAC heute besucht, ist erstaunt, dass der Streik der Textilarbeiterinnen keine aktuelle Meldung Wert ist. Der letzte aktuelle Eintrag stammt vom 26. August 2010 über ein Arbeitsrechtsseminar. Zum gegenwärtigen Streik ist lediglich ein Statement vom 8. Juli 2010 publiziert, worin das Labor Advisory Committee seinen Entscheid betreffs Erhöhung des Mindestlohnes bekannt gibt. Erstmals ist da – wenigstens für den Schreibenden zu lesen -, dass die Erhöhung bis 2014 Wirkung haben soll. Mit andern Worten heisst das: damit ist für die kommenden vier Jahre der Mindestlohn festgeschrieben! Aus Sicht des Labor Advisory Committee zumindest.

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