US-Gesetz sagt Korruption den Kampf an

20. Juli 2010

Auch in Kambodscha ist mit großem Interesse das neue US-Gesetz zur Kenntnis genommen worden, wonach amerikanische Unternehmen, die im Bergbau oder in der Förderung von Öl und Gas tätig sind, sämtliche Geldtransfers gegenüber der US-Börsenaufsichtsbehörde offen legen müssen, die ihnen Zugang zu den Ressourcen in Drittländern ermöglichen. Dies schließe sämtliche Steuern, Abgaben, Gebühren (etwa für Lizenzen und Förderechte), Boni und sämtliche andere materiellen Zuwendungen mit ein, so die Phnom Penh Post in einem Bericht vom 19. Juli 2010. Immer wieder wird gemutmaßt, dass internationale Unternehmen beträchtliche Schmiergelder an kambodschanische Regierungsvertreter zahlen müssen, um Lizenzen zur Erschließung von Bodenschätzen zu erhalten. Erst im Juni 2010 war bekannt geworden, wie die 28 Millionen US-Dollar, die der französische Mineralölkonzern Total für Offshore-Explorationsrechte bezahlt hatte, von der Regierung verwendet wurden: 20 Mio. USD als „Unterzeichnungsprämie“, 6 Mio. USD für einen Fond zur sozialen Entwicklung und 2 Mio. USD zu administrativen Zwecken, wie ebenfalls die Phnom Penh Post berichtet.

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