Tourismus zahlt sich für die meisten Khmer nicht aus

15. November 2010

Jedes Jahr kommen mehr Touristen nach Kambodscha, um die faszinierenden Tempelanlagen von Angkor Wat, das aufregende Nachtleben von Phnom Penh und die feinen Sandstrände von Sihanoukville zu besuchen. Dabei geben sie fast eine Milliarde USD aus. Man sollte meinen, dieser Wirtschaftszweig brächte Wohlstand nach Kambodscha, aber das stimmt mit Blick auf die überwältigende Mehrheit der Khmer so nicht. Wie Radio Free Asia berichtet, buchen vor allem asiatische Touristen, die den Großteil aller Besucher stellen, organisierte Touren, wodurch das ausgegebene bei Firmen landet, die oftmals ihre Landsleute sind. Für Kambodschaner bleibt vom Kuchen nicht mehr viel übrig, vor allem Helfertätigkeiten in Küchen und in der Gebäudereinigung. Auch die Einnahmen im archäologischen Park Angkor werden von der Erdölimportfirma Sokimex eingesammelt, deren Chef Sok Kong ein enger Verbündeter von Premierminister Hun Sen ist. Was davon dem Staatshauhalt bleibt, ist unklar.

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