Nebenkläger im Rote Khmer-Tribunal forcieren die Aufarbeitung

26. Juli 2010

Das erste Verfahren im Rote-Khmer-Tribunal ist heute mit dem Urteil gegen Kaing Guek Eav, genannt Duch, zu Ende gegangen. Dabei waren auch Nebenkläger zugelassen, die entweder wie Chum Mey selbst zu den wenigen Überlebenden des Foltergefängnisses S-21 gehörten oder deren Angehörige – die Autorin und Menschenrechtsaktivisten Theary Seng verlor beispielsweise ihre gesamte Familie – dort inhaftiert waren. Wolfgang Möllers und Andreas Selmeci beschreiben am 23. Juli 2010 in der Neuen Züricher Zeitung den Fortgang des Tribunals aus Sicht der Nebenkläger und weisen vor allem auf die beginnende Aufarbeitung der Verbrechen in Kambodscha hin. Dieser Prozess sei oft sehr schmerzhaft, und die Gefahr einer Re-Traumatisierung bestünde vor allem für die Nebenkläger, so der Tenor.

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