Weltbank geht von 4,9% Wirtschaftswachstum aus

19. Oktober 2010 | Von Markus Karbaum

Die Weltbank hat ihre Schätzungen über Kambodschas Wirtschaftswachstum für das laufende Jahr nach oben korrigiert. Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua steigere sich das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 4,9%, wofür vor allem ein Anstieg von Textilexporten, mehr Touristen und eine höhere Produktion von Agrargütern ausschlaggebend seien. Allein die Ausfuhren von Kleidung und Schuhen könnten 2010 um 14% wachsen, während das Plus im Tourismus mit 9% nur etwas moderater ausfiele, so der Bericht. Die Prognosen hingen allerdings vor allem von den Reisernten ab, die durch Dürren in einigen Landesteilen (neben den jüngsten Überschwemmungen) in Mitleidenschaft geraten sei.

Ausländische Direktinvestitionen entwickelten sich dagegen weiter auf einem niedrigen Niveau. Diese konzentrieren sich vor allem auf Bauprojekte, von denen allerdings derzeit nur kleinere Projekte in Angriff genommen würden. Für 2010 werden 639 Mio. USD ausländischer Investitionen erwartet, 2011 dann schon 799 Mio. USD.

Die Staatseinnahmen seien im ersten Halbjahr 2010 um 17,9% angestiegen, vor allem aufgrund gestiegener Erträge bei der Umsatzsteuer und Zöllen, während die Inflationsrate für dieses und das nächste Jahr auf jeweils 5% geschätzt wird.

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