Kritik und deutliche Worte am Tag der Menschenrechte

13. Dezember 2010

Lokale Nichtregierungsorganisationen haben am internationalen Tag der Menschenrechte auf die problematische Lage in Kambodscha aufmerksam gemacht. Ein Vertreter des Cambodian Human Rights Action Committee (CHRAC) bezeichnete die Lage gegenüber Voice of America als „kritisch“; in einem Statement der Menschrechtsgruppe Licadho hieß es, Kambodschaner seien weiterhin Opfer durch Ausbeutung von Land und dessen Ressourcen, durch Einschränkungen von Meinungs- und Versammlungsfreiheit und in ihren Rechten als Arbeitnehmer. Die Human Rights Party, seit 2008 immerhin mit drei Abgeordneten in der Nationalversammlung vertreten, betonte vor allem den Mangel an Redefreiheit, Eigentums- und Wohnrechten sowie den versperrten Zugang zu Bildung. Ausschlaggebend für die Missstände seien, so die HRP, staatliche Stellen und einflussreiche Personen, und das Prinzip der Straflosigkeit führe dazu, dass diejenigen, die dafür verantwortlich seien, nicht verhaftet würden.

Regierungssprecher Phay Siphan wies die Kritik in seiner gewohnt überzeugenden und argumentativ nachvollziehbaren Art zurück: Andere Regierungen hätten viel schlechtere Bedingungen vorzuweisen, und die kambodschanische hätte bereits viel getan und verbessert.

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