Ausländische Direktinvestitionen stiegen 2010 um neun Prozent

12. Januar 2011

Der kambodschanische Entwicklungsrat (CDC) hat 2010 Investitionen im Gesamtwert von 2,69 Mrd. USD genehmigt. Dies entspricht einem Rückgang über 54% im Vergleich zum Vorjahr, als noch 5,86 Mrd. USD genehmigt wurden. 2008, also noch bevor die Auswirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise spürbar waren, lag die Investitionssumme noch jenseits der 10 Mrd. USD-Marke – was die massive Bredouille, in die auch Kambodscha geraten war, erst anschaulich macht. Wie die Phnom Penh Post weiter berichtet, wurden insgesamt 102 Genehmigungen erteilt, davon 74 im Industriesektor, 23 in der Landwirtschaft, drei im Tourismus und zwei in anderen Dienstleistungsbereichen. Der größte Posten fällt dabei auf Flughafen-Projekt Siem Reap, das allein mit einer Milliarde USD verbucht wird. Die Summe ausländischer Direktinvestitionen, nach Meinung der meisten Ökonomen ein viel aussagekräftiger Indikator für die relative Stärke einer Volkswirtschaft, stieg leicht von 2,1 Mrd. USD in 2009 auf 2,29 Mrd. USD ein Jahr später an (+ 9%).

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