Überschwemmungen richten verheerende Schäden an

Phnom Penh, der Mekong und der Tonle Sap am 18. Oktober 2011. Foto: NASA

Kambodscha kämpft mit den schwersten Überschwemmungen seit zehn Jahren, und täglich steigen die Schäden, die der übermäßige Niederschlag mit sich bringt: Mindestens 247 Menschen sind durch das Hochwasser bereits ums Leben gekommen, gut 230.000 Familien sind in Mitleidenschaft gezogen. Mehr als 250.000 Hektar Reisanbaufläche sind zerstört worden, dazu mehrere hundert Kilometer Dämme und tausende Kilometer Straßen, dazu Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Pagoden. Besserung ist derzeit nicht in Sicht, auch wenn die Regenfälle wohl Anfang November turnusgemäß aufhören werden.

Zum Vergleich: Vor fünf Jahren war die Lage deutlich entspannter. Foto: NASA

Spektakuläre Satellitenaufnahmen der NASA vom 18. Oktober zeigen das ganze Ausmaß der Flut: Phnom Penh liegt derzeit südwestlich eines riesigen Sees und bildet mit dem Tonle Sap eine Durchgängig überflutete Fläche. Im Vergleich dazu zeigen vergleichbare Bilder aus dem Jahr 2006, dass eine Regenzeit auch zu deutlich weniger Hochwasser führen kann. Auf beiden Aufnahmen ist einzig der Mekong noch recht gut erkennbar.

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