Die Neuerfindung des Buddhismus in Kambodscha

csm_SOA_2014-03_umschlag_7c1423db40Von Markus Karbaum

Kambodschas autokratischer Premierminister Hun Sen konnte sich lange auf die Linientreue des organisierten Buddhismus verlassen – denn der kämpfte nach dem Ende des Terrors der Roten Khmer ums Überleben. Die Symbiose aus Politik und Religion nutzte beiden Seiten, was der Annahme einer einseitigen Instrumentalisierung prinzipiell widerspricht. Doch die Ereignisse des Jahres 2013 zeigen, dass das Bündnis an seine Grenzen gestoßen ist: Während die greisen Patriarchen aus einer Position der theologischen und moralischen Leere einzig auf die Gefolgschaft zu Hun Sen setzen, wenden sich immer mehr junge Mönche angesichts der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Missstände im Land von der gültigen Doktrin der unkritischen Zusammenarbeit mit dem herrschenden politischen System ab.

Lesen Sie den vollständigen Aufsatz in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Südostasien.

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