Drei neue Pflanzen-/Tierarten pro Woche

6. Oktober 2010 | Von Alfred Wilhelm Meier

Eine sieben Meter hohe Fleisch fressende Pflanze ist in diesen Tagen in den Bokor-Bergen in der Provinz Kampot entdeckt worden. Sie ist nur eine von 145 neuen Arten von Pflanzen oder Tieren, die im letzten Jahr in der Greater Mekong-Region gemäss WWF entdeckt und wissenschaftlich dokumentiert worden sind.

Im Durchschnitt werden jede Woche drei neue Arten entdeckt, in einem Gebiet, das Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand, Vietnam und die südlich gelegene chinesische Provinz Yunnan umfasst (sogn. Greater Mekong Area).

Ein Vertreter von WWF Greater Mekong betonte, dass diese Zahlen von neuen Arten in der heutigen Zeit sehr bemerkenswert seien und vergleichbar mit den Neuentdeckungen in der Amazonas-Region.

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Kambodschanischer Reis nach Russland und Polen?

5. Oktober 2010 | Von Alfred Wilhelm Meier

Eine kambodschanische Handelsdelegation hat Ende September in mehreren europäischen Ländern Verhandlungen geführt, die für 2011 zum Export von bis zu 40’000 Tonnen kambodschanischem Reis nach Polen und Russland führen könnten. Im kommenden Januar 2011 sollen die abschließenden Vertragsverhandlungen stattfinden.

Die kambodschanische Handelsdelegation besuchte Belgien, Frankreich, die Niederlande, Deutschland und Polen. Der Besuch in Europa diente zudem auch dem Kennenlernen der Handels- und Qualitätsvorschriften sowie den Marktanforderungen des EU-Marktes.

Die Delegation stellte fest, dass Vertrauen und Zuverlässigkeit die wichtigsten Anforderungen der europäischen Käufer sei, insbesondere das Einhalten von Lieferfristen. Die Gewährleistung von Qualität und wettbewerbsfähigen Preisen sei ein Standardanforderung der europäischen Händler.

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Zwei Kambodschanerinnen in Thailand getötet

4. Oktober 2010

Zwei Kambodschanerinnen, eine 59-jährige und ihre 15 Jahre alte Tochter, sind in der letzten Woche in Thailand von zwei Soldaten erschossen worden. Wie DAP-News berichtet, hätten sie in einer Gruppe von 20 Personen mit einem Pick-up-Truck die Grenze überschritten, um im Nachbarland Arbeit zu suchen. Rund zehn Kilometer hinter dem Übergang wollten thailändische Soldaten den Wagen offensichtlich stoppen; nachdem der Fahrer daraufhin noch beschleunigte, hätten sie das Feuer eröffnet. Neben den zweiten Toten flüchteten sechs Kambodschaner zu Fuß zurück in ihre Heimat, zwei weitere wurden von den Soldaten festgenommen, während die anderen entkamen und wohl weiterhin Thailand unterwegs sind.

Aufgrund der grassierenden Armut unter der ländlichen Bevölkerung suchen viele Kambodschaner Arbeit in Thailand, wo man – so eine festgenommene Kambodschanerin vor einigen – sogar im Gefängnis besser leben könne als in Kambodscha in Freiheit. Doch die Grenzübertritte sind illegal, und Thailands Sicherheitskräfte gehen mit immer härteren Methoden gegen ihre armen Nachbarn vor. Allein in den letzten zwei Jahren sind in Thailand mehr als 30 kambodschanische Arbeiter und Holzfäller von bewaffneten Sicherheitskräften getötet worden.

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Videoaufnahmen des Attentats vom 30. März 1997

3. Oktober 2010

Der Granatenanschlag auf eine Kundgebung der Khmer Nation Party, die 1998 in Sam Rainsy Party umbenannt wurde, am 30. März 1997 steht nach der jüngsten Klage gegen Hun Sen plötzlich wieder auf der politischen Tagesordnung. Während die Hintergründe der Mordtat immer noch nicht aufgedeckt sind, ist der Tatablauf des Geschehens vor dem alten Gebäude der kambodschanischen Nationalversammlung hinreichend bekannt. Amateuraufnahmen eines Videofilmers, auf die wir hinweisen wollen, zeigen den friedlichen Beginn der von Sam Rainsy angeführten Kundgebung, die dann jäh in Tod und Verzweiflung mündet. Die Bilder zeigen zum Teil schwer verletzte, verstümmelte und leblose Körper. Ein zweites Video zeigt Ausschnitte der anschließenden Trauerfeier.

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Steigender Wasserverbrauch: Angkor Wat weiterhin vom Einsturz bedroht

2. Oktober 2010

Viele Tempel im archäologischen Park Angkor sind über die Jahrhunderte zumindest teilweise eingestürzt. Wissenschaftler haben natürliche Veränderungen im Grundwasser als Ursache identifiziert, wodurch die historischen Bauten auf dem sandigen Boden oft ungleichmäßig wegsackten, weil dem Untergrund der Halt abhanden kam. Dass der Mensch das viel schneller kann, ist auch in Kambodscha nicht ganz unbekannt, wird aber immer wieder verdrängt. Es ist daher sicher ein Verdienst des Sydney Morning Herald, auf diese tickende Zeitbombe erneut hingewiesen zu haben: Gerade die schweren Mauern und Türme von Angkor Wat, dem größten Sakralbau der Welt, sind vom Einsturz bedroht.

Die Ursache ist recht leicht zu beschreiben: In jedem Jahr kommen rund zwei Millionen Touristen in die nahe gelegene Stadt Siem Reap, die innerhalb eines Jahrzehnts auf zweihunderttausend Menschen angewachsen ist. Die Wasserwerke fördern täglich neun Millionen Liter Grundwasser; hinzu kommen aber noch rund 6000 private Pumpen und 1000 Brunnen, die illegal in Betrieb seien. Es sei aber unmöglich, dagegen effektiv vorzugehen, so ein Sprecher der Wasserwerke. Die Stadtverwaltung schätzt daher, dass täglich 50 Millionen Liter Grundwasser verbraucht würden. Unklar sei aber, wie viel Wasser man überhaupt sicher nutzen könne, so die UNESCO.

Dass es so nicht weiter gehen kann, ist allen Beteiligten klar. Die Lösung liegt auf der Hand: Das Wasser muss woanders herkommen. Und natürlich ist vor allem der große Tonle Sap, der selbst in Trockenzeiten bis zwanzig Kilometer an Siem Reap herankommt, eine Option, Siem Reap auch zukünftig mit ausreichend Wasser zu versorgen.

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Erste Erfolge im Kampf gegen resistente Malariaerreger

2. Oktober 2010

Im Kampf gegen die malariaübertragenden Moskitos an der kambodschanisch-thailändischen Grenze sind erste Erfolge zu vermelden. Vor zwei Jahren wurde erstmals berichtet, dass die Behandlungen des Parasiten Plasmodium falciparum, dem Erreger der Malaria tropica, mit dem Pflanzenstoff Artemisinin dort kaum noch Wirkung zeigte. Diese Nachricht hatte damals große Besorgnis provoziert, da auf Artemisinin basierende Medikamente den wichtigsten Bestandteil im Kampf gegen Malaria darstellen. Als am schlimmsten betroffen gelten Thailand östliche Gegenden Chantaburi und Trat sowie die kambodschanische Provinz Pailin.

Wie die Deutsche Presseagentur nun berichtet, gäbe es nun erste Fortschritte. Bis Mitte September hätte es unter knapp sechstausend betroffenen Bewohnern in sechzehn Dörfern erst zwei Fälle von resistenten Parasiten gegeben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe grenzüberschreitende Methoden zur Eindämmung der weiteren Verbreitung entwickelt; das Projekt wird mit 22,5 Mio. Dollar von der Bil & Melinda Gates Stiftung finanziert. Es müsse aber noch mehr unternommen werden, um signifikante Verbesserungen zu erreichen. Es fehle unter anderem an wirksamen Insektiziden, Moskitonetzen und besseren Behandlungsmethoden für an malariaerkrankte Menschen.

Ein Sprecher der WHO forderte alle südostasiatischen Länder auf, aggressiver in ihrem Kampf gegen Malaria zu sein. Es bedürfe eines größeren politischen Willens, einer größeren Reichweite der Maßnahmen und ein erhöhtes Bewusstsein der Problematik in der Bevölkerung. Und auch die Staatengemeinschaft ASEAN sollte mehr Engagement in diesem Bereich zeigen.

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Katastrophale Auswirkungen für Kambodscha

2. Oktober 2010 | Von Alfred Wilhelm Meier

Der von Laos in der nördlichen Provinz Xayabury geplante Staudamm am Mekong dürfte schwerwiegende Auswirkungen auf die Fischerei, die Lebensvielfalt und vor allem die Lebensgrundlage vieler Anwohner am Unterlauf des Mekong in Kambodscha haben, wie ein Sprecher von WWF bekannt gab. Laos hat am 22. September 2010 offiziell das Projekt des Xayabury-Flusskraftwerkes der Mekong River Commission vorgestellt.

Im Unterlauf des Mekong sind bis heute, eingeschlossen der Xayabury-Damm, elf Wasserkraftwerke in Planung. Für die Bevölkerung, die in der Regel nahe am Mekong wohnt, ist das Wegbrechen des meist sandig-lehmigen Ufers die größte Bedrohung, denn dann verlieren sie ihre Behausungen.

Zudem ist die Gefahr groß, dass mit dem Bau aller geplanter Flusskraftwerke der bedrohte Mekong Riesen-Wels (Pangasianodon gigas) ganz aussterben dürfte und weitere Fischarten in ihrer Lebensgrundlage stark bedrohen würde.

Während die Vertreter der Mekong River Commission die Auswirkungen eher als gering erachten, sind erstmals die Fischereibehörden des Königreichs aufgeschreckt und unterstützen in weiten Teilen die Befürchtungen des WWF.

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Momentaufnahme? Zwei freie Meinungsäußerungen am selben Tag in Genf und Phnom Penh

1. Oktober 2010

Surya Subedi, Sondergesandter der Vereinten Nationen für Menschenrechte in Kambodscha, hat am Dienstag vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf seinen jährlichen Bericht abgeliefert. Wie schon seine Vorgänger im Amt erwähnte er zahlreiche Missstände, angefangen von der unangemessenen justiziellen Vorgehensweise gegen Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und Politiker wegen unterstellter Verleumdung und Desinformation, über den Umgang mit Landrechten bis hin zu den Verwerfungen im gesamten Rechtssystem. Zwar erwähnte er ausdrücklich einige Fortschritte, die Kambodscha in den letzten Jahren gemacht habe, aber dennoch bleibe das Land komplex hinsichtlich des Schutzes und der Förderung von Menschenrechten, da die Demokratisierung noch nicht vollständig Wurzeln geschlagen habe.

Während westliche Länder und die Organisation Human Rights Watch dem Sondergesandten in seiner Lagebeurteilung zustimmten und weitere Unterstützung ankündigten, kritisierten vor allem einige asiatische Länder wie die Philippinen die Sichtweise als zu negativ. Kambodschas UN-Botschafter hielt sich mit deutlicher Kritik – in der Vergangenheit hatten die Sondergesandten nie einen leichten Stand bei der Regierung – zurück, in dem er ebenfalls auf die Fortschritte verwies und betonte, dass das Recht zur freien Meinungsäußerung mit Pflichten und Verantwortung verbunden sei.

Dass zumindest eine Person in Kambodscha von ihrem Recht zur freien Meinungsäußerung umfassend Gebrauch machen kann, zeigte sich erneut im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstag in Phnom Penh: Laut Phnom Penh Post bezeichnete Premierminister Hun Sen den flüchtigen Oppositionsführer Sam Rainsy als „dumm“, da dieser in New York eine Klage gegen ihn eingereicht habe. Hun Sen, der auch von sich selbst gern in der dritten Person spricht, meinte dazu, dass die amerikanischen Behörden keine rechtliche Handhabe gegen den kambodschanischen Premierminister hätten, und der Schlüssel für Sam Rainsys Rückkehr sei Hun Sen – also er selbst, was viele sicherlich schon vermutet hatten, aber bisher nicht zu sagen wagten. Auch das nicht: Es gäbe kein Gericht, das sich trauen würde, irgendetwas mit ihm zu machen. Und: Wenn ein Hund mir in mein Bein beiße, so Hun Sen, beiße er nicht in das Bein des Hundes, sondern würde dem Hund einen Tritt verpassen.

Es blieb lediglich offen, wo Kambodschas UN-Botschafter bei dieser Meinungsäußerung die Verantwortung des Sprechers verortet hat.

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Druck aus Übersee lässt Hun Sen einlenken

30. September 2010

Premierminister Hun Sen hat die Gerichte aufgerufen, die Klagen gegen Arbeiter und Gewerkschaftsführer fallen zu lassen. Außerdem bat er die Arbeitgeber der Textilindustrie darum, alle Näherinnen wieder an ihre Arbeitsplätze lassen. Deren Verband, die Garment Manufacturers Association in Cambodia (GMAC), nahm laut Voice of America dazu noch nicht Stellung; in der Vergangenheit hatten sie jedoch stets ihr Klagerecht betont und den Streik, der ihnen angeblich einen Schaden über 15 Mio. USD zugefügt habe, als illegal bezeichnet. Während sich die Fabrikbesitzer noch etwas zieren, dürfte die Botschaft bei den Gerichten angekommen sein. Ein Mitarbeiter eines Gerichts in der Provinz Kandal kündigte bereits an, im Lichte der Äußerungen des Premierministers die Fälle einer neuerlichen Rechtsprüfung zu unterziehen.

Unterdessen gehen die Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern in die nächste Runde. Über den Mindestlohn wird offensichtlich nicht mehr gesprochen, dafür aber über Anwesenheitsprämien, Boni im Bezug zur Beschäftigungsdauer, Essenszuschüsse und Zulagen zur Sicherung des Existenzminimums. Für die weiteren Verhandlungen werde nun eine Kommission gebildet mit jeweils fünf Vertretern beider Tarifpartner.

Am Montag erst hatte AFP von einem Brief berichtet, der gemeinsam von den großen Textillabels Adidas, Gap, H&M und Levi’s sowie von der Walt Disney Company an die GMAC geschickt worden war. Sie hätten die jüngsten Entwicklungen genau verfolgt, so die Konzerne in dem Schreiben und brachten außerdem ihre große Besorgnis zum Ausdruck, in welche Richtung der Prozess zu letzt verlaufen sei.

Dieser Wink mit dem Zaunpfahl hat, wie die Äußerungen Hun Sens zeigen, seine Wirkung ganz offensichtlich nicht verfehlt.

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Mu Sochua: “There are millions of Sam Rainsys, I am Sam Rainsy“

29. September 2010

Die Oppositionspolitikerin Mu Sochua grüßt ihre Anhänger. (Foto: http://musochua.org/)

In einem bemerkenswerten Interview mit dem Southeast Asia Globe hat Mu Sochua über ihre persönlichen Empfindungen, ihren Parteichef Sam Rainsy und die politischen Ziele der SRP berichtet. Auf die Frage, ob sie aufgrund ihres politischen Engagements Angst um ihr Leben habe, antwortete sie:

“Even today, every day … I get inside the car and say: ‘This is my last moment.’ But it is personal and I try to push it out because then you live in fear and it’s the fear that haunts you, it’s the fear that paralyses you, it’s the fear that ends your fight for justice. And it gets to the point where I say: ‘Let it be.’ I don’t know how my life is going to end but life has to end. If it has to end this way it’s an end for the people, for justice, for a cause. I think it … helps me not to live in fear.”

Gefragt, warum sie sich der Bedrohung derzeit aussetze und Sam Rainsy ins Exil geflohen sei, legte Mu Sochua dar, dass er auf Drängen der führenden Parteimitglieder Kambodscha verlassen habe:

“Mr Sam Rainsy for his situation, in fact, he has always wanted to stay. If he could come back he would but it’s the party that says don’t come back because look at Chea Vichea (a deceased trade unionist), they killed Chea Vichea – the workers’ movement is in trouble now. If they want to finish a movement, if they want to finish a voice they can do it because there is a culture of impunity here – people live in fear. Businesses are not protected, the court system is so totally corrupt … and to risk Sam Rainsy’s life for us, as a party. Look at 1997 (when Sam Rainsy was the subject of a grenade attack), they wanted to kill him, definitely they wanted to kill him, definitely. (…) So there are definite signs that if they could finish it with him, they would, so that is not something that we can condemn him for, for not being here, so we take responsibility as a party. I have heard him say many times, putting it to the table when we discuss it, he says: ‘I’m here, I’m staying.’ And we say ‘no, you go out.’”

Sam Rainsy sei auch keine Person mehr, eher ein Prinzip, das über die reine Vorbildfunktion hinausgehe. Darin wolle man die Menschen in Kambodscha stärken: “There are millions of Sam Rainsys, I am Sam Rainsy.“ Die Partei werde weiter für Gerechtigkeit im Land kämpfen, der Kerzenschein als Parteisymbol symbolisiere dieses Ziel. Sie zeichnete auch ein klares Bild der politischen Vorstellungen, die die SRP für das Land habe:

“What do the people want? We have made it very clear on economic policy, for example. We are not pro mega development … we are not in favour of mass land concessions, we are not in favour of the system of monopoly, we’re in favour of foreign investment in partnership with local entrepreneurs – it has to go hand in hand. We are not in favour, for sure, of deforestation, we are very concerned about the new wealth, the national wealth of Cambodia which is in our soil.”

Mu Sochua sparte auch nicht mit Kritik am Ausland:

“We are in favour of very transparent … payments that are made by foreign investors … to be known by the people. We’re in favour of clean development, pro-people. With agriculture for example we totally reject the idea of selling and leasing our land to the Middle East, to South Korea, to China, to Vietnam – it is like giving part of Cambodia to whoever has the money. You talk of corruption – you have Australia, you have France, you have the USA with their investors coming in knowing that they pay under the table. What do these countries say? Will they promote our side, the side of the opposition? They won’t even talk to us, some of their officials can’t even be seen with us. When they have high delegations visiting Cambodia, we are not even part of the official program – we’re given half an hour and a lot of times we have to even demand a meeting.”

Ein Hinweis, den wir sicherlich auch in Deutschland und ganz Europa ernst nehmen sollten.

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