Erneute Wählerregistrierung im Oktober

10. September 2010

Innerhalb einer dreiwöchigen Frist im Oktober sind 320.000 Menschen dazu aufgerufen, sich als Wähler registrieren zu lassen, berichtet Voice of America. Hauptsächliche betreffe es junge Erstwähler, die das 18. Lebensjahr vollendet hätten oder Bürger, die ihren Wohnort gewechselt haben. Auf die Möglichkeit der Registrierung, die nur einmal im Jahr möglich ist, wollen die Nationale Wahlkommission, Nichtregierungsorganisationen, Parteien und Kommunen Aufmerksam machen. Die oppositionelle Sam Rainsy Party (SRP) kritisierte jedoch, dass viele potentielle Wähler nicht über die entsprechenden Dokumente wie Ausweis, Familienbuch und örtliche Anmeldung verfügten, um sich registrieren zu lassen. Die Wählerlisten standen bei den letzten beiden Wahlen 2008 und 2007 in der Kritik, da Manipulationen im größeren Stil nicht auszuschließen waren. Derzeit sind rund 8,3 Millionen Kambodschaner als Wähler registriert. Die nächsten Kommunalwahlen finden 2012, die nächsten Parlamentswahlen 2013 statt.

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Dorfbewohner wollen bewaffneten Widerstand leisten

10. September 2010

Rund 200 Dorfbewohner der Gemeinde Ansa Chombok, Distrikt Krakor in der Provinz Pursat, haben mit Messern und Äxten bewaffnet ein Reisfeld besetzt, um zu verhindern, dass die Firma Pheapimex der Unternehmerin Choeung Sopheap einen Kanal quer durch das Feld baut. Die Bauern seien zum Kampf bereit, so ein Repräsentant des Dorfes gegenüber der Phnom Penh Post. Griffe Pheapimex auf das gesamte Land zu, das ihr zugesprochen worden sei, verlören die Dorfbewohner „alles“ – sprich ihre Existenzgrundlage. Im Jahr 2000 wurde der Firma eine Konzession erteilt, die rund 315.000 Hektar in den Provinzen Pursat und Kampong Chhnang umfasst. Allerdings ist diese Konzession illegal, da sie gegen das kambodschanische Landrecht verstößt, das Konzessionen auf maximal 10.000 Hektar begrenzt.

Die Praxis sieht seit Jahren allerdings anders aus. Fast wöchentlich wird aus allen Teilen des Landes berichtet, wo Menschen ihr Land und ihre Häuser räumen müssen, ohne dafür eine adäquate Entschädigung zu erhalten. Oft sind Unternehmen, die in enger Beziehung zur regierenden Kambodschanischen Volkspartei (KVP) stehen. So auch in diesem Fall: Choeung Sopheap, auch bekannt als Yeay Phou, arbeitete jahrelang als Dolmetscherin für Premierminister Hun Sen. Ihr Ehemann ist Lao Meng Khin, der für die KVP im Senat sitzt. Pheapimex’ Geschäftsfeld besteht hauptsächlich in der Verarbeitung von Tropenholz; ihre Sägewerke stehen in allen Teilen des Landes. Dabei soll das Unternehmen auch in die illegale Rodung tropischen Regenwalds involviert sein.

Üblicherweise verlaufen die Räumungen ohne nennenswerten Widerstand, den schwer bewaffnete Polizeitrupps und willfährige Gerichte bereits im Ansatz ersticken. Seit 2009 häufen sich allerdings die Fälle, in denen sich betroffene Bürger gegen über den Unternehmen und der Staatsmacht widersetzen. Oft steht dabei ihre Existenzgrundlage auf dem Spiel, und Formen friedlicher, rechtsstaatlicher Klärung der Landstreitigkeiten existieren nicht. Sollte sich der Trend des bewaffneten Widerstands allerdings fortsetzen, gäbe das Anlass zu ernsthafter Sorge. Erhebliche, vielleicht sogar in mehren Landesteilen gleichzeitig stattfindende Konfrontationen sind jedenfalls nicht mehr auszuschließen.

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Internationaler Umweltpreis für kambodschanischen Mönch

10. September 2010

Die Potentiale, die klerikale Würdenträger in Kambodscha haben, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen, sich für die Menschen und ihr Zusammenleben zu engagieren und sich nicht allein auf die Rituale in den Klöstern zu beschränken, werden erst langsam entdeckt. Zu sehr wirken noch die schlimmen Erfahrungen aus der Zeit der Roten Khmer nach; es ging lange Zeit schlichtweg ums pure Überleben und um existenzielle Fragen des Buddhismus in Kambodscha. Diese Binnenorientierung löst sich nun Schritt für Schritt, und immer mehr Mönche widmen sich einer gesellschaftlichen Aufgabe. Auch stellvertretend für diesen Trend, aber primär für den Umweltschutz wird der ehrwürdige Bun Saluth nun für den Schutz tropischen Regenwaldes in New York von UNDP ausgezeichnet. Der 39-jährige Mönch ist einer von 25 Personen weltweit, die den Äquator-Preis 2010 erhalten werden.

Bun Saluth gehört zu der „Forstwirtschaft der Mönchgemeinschaft“, die sich für den Schutz des Waldes und die dort wildlebenden Tiere engagiert. Das Gebiet umfasst mehr als 18.000 Hektar und erstreckt sich über die Distrikte Samrong und Anlong Veng – eine der Hochburgen der ehemaligen Roten Khmer – in der Provinz Oddar Meanchey. Das Waldgebiet stellt die Existenzgrundlage von über 3500 Familien dar, die dort im Einklang mit der Natur leben.

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Die Bäume von Ta Prohm sollen gerettet werden

10. September 2010 | Von Alfred Wilhelm Meier

Der Tempel Ta Prohm, um 1200 unter Jayavarman VII errichteter buddhistischer Tempel, gilt zusammen mit Angkor Wat und dem Bayon als größte Sehenswürdigkeit im archäologischen Park Angkor. Anders als die anderen Tempelruinen ließ man den Ta Prohm so, wie er im 19. Jahrhundert wiederentdeckt wurde: überwuchert von riesigen Bäumen, die die Tempelmauern mit ihren wuchtigen Luftwurzeln fest umklammern. Doch dieses Zusammenspiel von Natur und Kultur scheint nun akut gefährdet zu sein. Ein Spezialistenteam des führenden indischen Waldforschungs-Instituts (Forest Research Institute, FRI) wird daher ab kommendem November versuchen, den alten, rund 130 Exemplare umfassenden Baumbestand des Angkor-Tempels Ta Prohm in der Provinz Siem Reap zu retten. Die bis zu 6o Meter hohen Bäume, vor allem die Tetrameles oder Speung, wie sie in Kambodscha genannt werden, sind vielfach seit Jahrzehnten mit dem 800-jährigen Mauerwerk des Tempels zusammen gewachsen und bilden eine einzigartige und faszinierende Einheit.

In einer im Jahre 2008 durchgeführten Feldstudie hat das FRI über 30 der Bäume, einzelne von ihnen sind am Fuss bis 13 Meter breit, als hoch gefährdet eingestuft und wird nun im November vor Ort aufzeigen wie die erkrankten Bäume zu pflegen sind.

Diese gewaltigen Bäume sind vielfach bereits stark ausgehöhlt, laufen Gefahr sich selbst zu entwurzeln, leiden an Luftwurzeln, Pilzinfektionen und Oberflächen-Zerfall. Einige dieser Speung-Bäume stehen in einem kritischen Winkel und benötigen Unterstützung, um weitere Schäden zu vermeiden. Da der Tempel von grossen Touristenscharen besucht wird, geht es auch um Sicherungsmassnahmen, damit keine Besucher infolge umfallender Bäume zu Schaden kommen. Zudem werden die Wurzeln der Bäume zunehmend von den Tempelbesuchern beschädigt.

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80’000 Textilarbeiter drohen mit Streik

10. September 2010 | Von Alfred Wilhelm Meier

Am kommenden Montag könnte der grösste Streik in der jüngeren kambodschanischen Wirtschaftsgeschichte beginnen. Gewerkschaftsvertreter haben angekündigt, dass gegen 80’000 Textilarbeiter mit ihren Fingerabdrücken die Streikbereitschaft bestätigt hätten und zu Beginn der Woche ihre Arbeit für fünf Tage niederlegen werden.

Anlass zum Streik ist die im vergangenen Juli erfolgte Ankündigung der Anhebung des Mindestlohnes ab 1. Oktober 2010 auf 61 $ ab , was weit unter den Forderungen der Gewerkschaften liegt. Einzelne Gewerkschaften fordern für die kambodschaweit 345’000 Beschäftigten in der Textil- und Schuhindustrie einen Mindestlohn im Monat von 93 $.

Geplant sind keine Grossdemonstrationen in der Öffentlichkeit. Vielmehr werden die Arbeiter einfach fünf Tage zuhause bleiben oder friedlich vor und auf dem Gelände ihrer Fabrik streiken.

Vertreter der Arbeitgeberverbände haben ihre Mitglieder angewiesen, bei allfälligen Streiks rechtlich gegen die Streikenden vorzugehen und sie gerichtlich anzuweisen innert 48 Stunden wieder zur Arbeit zu erscheinen.

Ein Sprecher der Regierung betonte, dass die Regierung die Streiks dulden werde, solange sich die Streikenden an Recht und Ordnung halten würden.

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Kambodschas Jahrgangsbeste kommt zum Mathematik-Studium nach Deutschland

9. September 2010

Tor Kim Sy ist Kambodschas beste Schülerin des Absolventenjahrgangs 2010. Die 18-jährige von der Khemarak-Highschool in Siem Reap erzielte unter 80.000 Schülern landesweit die höchste Punktzahl. Radio Free Asia berichtet von drei Gründen, die für ihre beeindruckenden Resultate ausschlaggebend gewesen seien: ihre Hingabe zum Lernen, fähige Lehrer und sie antreibende Eltern. In der Tat zeugt ihr typisches Tagespensum von einer hart arbeitenden, sehr disziplinierten und motivierten Schülerin: Neben vier Schulstunden unterzog sie sich außerdem sieben Nachhilfestunden mit mehreren Lehrern, wozu zusätzlich noch persönliche Momente der Rekapitulierung gekommen seien. Die Ausnahmeschülerin meinte dazu ziemlich entwaffnend, dass die normale Schulzeit einfach nicht ausreiche, um die Abschlussprüfungen zu bestehen.

Der Weg nach Deutschland erfolgt aufgrund eines Stipendiums, das sie von der Berlin Mathematical School (BMS) erhalten wird, an der sie Mathematik studieren wird. Die BMS ist eine gemeinsame Graduiertenschule der drei Berliner Universitäten HU, FU und TU, and der Programme vom Bachelor bis zur Promotion angeboten werden. Im Oktober 2006, erst vier Monate nach ihrer Gründung im Juni, wurde sie von der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen ausgezeichnet.

Tor Kim Sy, die drittjüngste von insgesamt sechs Geschwistern, entstammt der noch dünnen, in den letzen Jahren langsam wachsenden Mittelschicht Kambodschas. Ihre Eltern führen eine Geldwechselstube am alten Markt in Siem Reap. Ihre Tochter steht stellvertretend für eine junge, aufstiegshungrige Generation, der es angesichts der realen Bildungsausstattung und den doch sehr begrenzten Karrieremöglichkeiten allerdings meist an Gelegenheiten mangelt, die hochgesteckten Ziele erreichen zu können. Tor Kim Sy hat bereits angekündigt, später gerne als Universitätsprofessorin in ihrer Heimat arbeiten und ihre Erfahrungen mit (noch) jüngeren Generationen teilen zu wollen.

Bis dahin wünschen wir ihr aber erst einmal ein erfolgreiches Studium bei uns in Deutschland und – hoffentlich – auch ein paar schöne Erfahrungen jenseits Hörsaal, Bibliothek und Rechenzentrum!

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Sam Rainsy drohen 18 Jahre Gefängnis

9. September 2010

Kambodschas ohnehin schon fleckige Fassadendemokratie droht am 23. September erneut Schaden zu nehmen: Richter am städtischen Gerichtshof in Phnom Penh wollen einem Bericht von Voice of America zufolge dann ein Urteil gegen den seit Januar im selbst auferlegten Exil weilenden Oppositionsführer Sam Rainsy verkünden. Dem Präsidenten der von ihm gegründeten und später nach ihm benannten Sam Rainsy Party (SRP, vormals Khmer Nation Party) drohen 18 Jahre Haft; er ist angeklagt wegen Urkundenfälschung und Desinformation. Weil er im November an der Grenzen zu Vietnam öffentlichkeitswirksam Grenzpfosten entfernte, die nach seiner Darstellung und die betroffener Anwohner illegal von den Vietnamesen in kambodschanisches Territorium hinein versetzt waren, ist bereits wegen Beschädigung öffentlichen Eigentums zu einer 24-monatigen Gefängnisstrafe verurteilt, deren Verbüßung er aber durch seine Flucht nach Paris umgeht. Zwei betroffene Bauern konnten dagegen nicht fliehen und sitzen nun im Gefängnis. Sam Rainsy hat durch Veröffentlichung entsprechender Landkarten versucht, seine Unschuld und damit die Rechtmäßigkeit seines Handelns zu beweisen, was ihm nun offensichtlich zum Verhängnis wurde.

Sam Rainsy war von 1993 bis 1994 Finanzminister der damaligen Koalitionsregierung Funcinpec/KVP. Weil er hart gegen Korruption und Vetternwirtschaft vorgehen wollte, verlor er Ministeramt und Abgeordnetenmandat und wurde aus der royalistischen Funcinpec ausgeschlossen. 1997 überlebte er ein Attentat, als während einer Demonstration Handgraten in die Menschenmenge geworfen wurden und mindestens 20 Personen getötet wurden. Bei den Parlamentswahlen 1998 gelang ihm mit seiner neuen Partei im Anhieb gleich der Einzug in die Nationalversammlung. 2005 floh er erneut vor strafrechtlicher Verfolgung und kehrte erst durch deutsche und amerikanische Vermittlung nach über einem Jahr zurück. Sam Rainsy gilt immer noch als Symbol der Hoffnung auf eine liberale Demokratie, des sozialen Ausgleichs und des Widerstands gegen autokratische Herrschaft, schlechte Regierungsführung und endemische Korruption. Auch vom fernen Europa aus ist er immer noch aktiv und ruft seine Anhänger regelmäßig auf, politisch aktiv zu bleiben

Sollte er wieder verurteilt werden, darf Sam Rainsy bei den nächsten Parlamentswahlen 2013 nicht kandidieren, sofern das Urteil nicht aufgehoben wird oder König Sihamoni eine Begnadigung ausspricht. Es scheint daher offensichtlich, dass es sich hier mal wieder um eine jener rein politischen Auseinandersetzungen handelt, die in den letzten Jahren zunehmend in die Gerichtssäle verlagert wurden. Eine Lösung ohne internationale Vermittlung dürfte auch dieses Mal unwahrscheinlich sein.

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Zwischenruf zum Ende des Ramadans: Die weitgehend gelungene Integration sunnitischer Cham in Kambodscha

9. September 2010

Kambodschas rund 600.000 Muslime haben das Ende des Fastenmonat Ramadan gefeiert. Der überwältigende Teil der sunnitischen Gemeinschaft wird von der Volksgruppe der Cham gebildet, die fast alle Teile des Landes bevölkern. Die Cham entstammen ursprünglich dem Königreich Champa, das sich im Mittelalter über das heutige Mittel- und Südvietnam – exklusive des Mekong-Deltas, das zum Reich der Khmer gehörte – erstreckte. Militärische Niederlagen gegen die vom Norden her eindringenden Vietnamesen ließen das Reich Champas im 15. Jahrhundert langsam verfallen. Sowohl die Herrscher als auch das Volk erhielten dann Asyl bei ihrem westlichen Nachbarn.

Der größte Teil der ethnischen Cham lebt heute in Kambodscha. Die Integration dieser immer noch recht homogenen Volksgruppe in die kambodschanische Gesellschaft gilt als weitgehend gelungen, insbesondere mit Blick auf ihren sozioökonomischen Status. Sie pflegen ihre eigene Kultur, ohne sich dabei in der Öffentlichkeit zu sehr von den Khmer abzugrenzen. Sie können ihre Religion frei ausleben und haben in ganz Kambodscha Moscheen errichtet. Zwar dominieren nach wie vor noch Heiraten innerhalb der eigenen Ethnie, aber praktisch alle Cham beherrschen neben ihrer eignen Sprache auch Khmer. Allerdings liegt noch das Erbe der Indochinakriege wie ein Schatten auf der jüngsten Geschichte: Vor allem die Amerikaner unterstützten Sezessionsbewegungen der Cham in Vietnam und ihren Kampf gegen Vietcong und die nordvietnamesische Armee. Ab 1975 sahen sie sich dann dort und auch in Kambodscha (durch die Roten Khmer) Verfolgung und Vertreibung ausgesetzt. Die Aufarbeitung dessen gestaltet sich, wie bei den anderen Verbrechen der Roten Khmer auch, jedoch recht mühsam.

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Vorsteher der Wasserversorgung Phnom Penh geehrt

9. September 2010 | Von Alfred Wilhelm Meier

Der Vorsteher der städtischen Wasserwerke von Phnom Penh, Ek Sonn Chan, wurde gestern in Stockholm mit dem Internationalen Preis für industrielle Wasseraufbereitung ausgezeichnet. Die Phnom Penh Water Supply Agency (PPWSA) versorgt heute ohne Subventionen erfolgreich 90 Prozent des Stadtgebietes von Phnom Penh mit Trinkwasser.

Mit dem “Stockholm Industry Water Award” werden Unternehmen der industriellen Wasserversorgung gewürdigt, die anerkanntermassen zu einem nachhaltigen Wassermanagement durch Senkung des Wasserverbrauchs und Abbau der Folgen für die Umwelt beitragen. Der Preis wurde im Jahr 2000 von der Stockholm Water Foundation in Zusammenarbeit mit der Royal Swedish Academy of Engineering Sciences und dem World Business Council for Sustainable Development eingeführt. Die Verwaltung liegt bei dem Stockholm International Water Institute (SIWI).

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Auch die Weltbank freut sich über Kambodscha

8. September 2010 | Von Alfred Wilhelm Meier

Der Chefökonom der Weltbank, Justin Lin Yifu, hat Kambodscha gelobt; diesmal für seine wirtschaftliche Entwicklung, als er gestern PM  Hun Sen einen Höflichkeitsbesuch abstattete.

Die Weltbank schätzt, dass das kambodschanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 4,4 Prozent ansteigen dürfte, wie die Tageszeitung der Hauptstadt “The Phnom Penh Post” heute berichtet.

Trotz der Lorbeeren empfahl der hohe Weltbankvertreter der Regierung den Finanzsektors zu verbessern und sicherzustellen dass mittlere Banken sich darauf konzentrieren,  Kredite an kleine und mittlere Unternehmen zu vergeben.

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